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Weihrauch

Weihrauch

Der Weihrauch steht symbolisch für Reinigung, Verehrung und Gebet. Er wird in der katholischen Kirche in der heiligen Messe, bei Prozessionen und Beerdigungen sowie bei Segnungen und Weihen eingesetzt. Entdecken Sie hier unser breites Angebot rund um den Weihrauch - von verschiedensten Weihrauchsorten bis hin zu hochwertigen Weihrauchfässern und vielfältigem Zubehör.

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Weihrauch für den Kirchen- und Heimgebrauch

Aromatischer Rauch als aufsteigendes Gebet

Weihrauch galt in der Antike und im Mittelalter als eines der begehrtesten Handelsgüter und war fast so teuer wie Gold. Auch in die Weihnachtsgeschichte fand er seinen Weg: Als eines der drei wertvollen Geschenke der Heiligen Drei Könige an das neugeborene Jesuskind. Doch auch 2000 Jahre nach Christi Geburt hat der Weihrauch im Christentum und vor allem in der katholische Kirche große Bedeutung – als Zeichen der Gegenwart Gottes und als Symbol für das aufsteigende Gebet findet der Weihrauch zu verschiedensten liturgischen Handlungen Anwendung.

Selbst im Heimgebrauch ist das Räuchern mit dem charakteristischen Duft des Weihrauchs mittlerweile sehr beliebt – nicht nur in der Advents- und Weihnachtszeit, sondern auch über das ganze Jahr aufgrund der wohltuenden und stimmungsaufhellenden Wirkung, die dem Weihrauch nachgesagt wird. Gerade für das Gebet oder die Meditation daheim eignet sich Weihrauch hervorragend. Bei uns finden Sie alles, was Sie für den Einsatz des Weihrauchs in der Kirche und zuhause benötigen: Von filigran gearbeiteten Räucherfässern und -schalen über verschiedenste Weihrauchmischungen und -sorten bis hin zur Räucherkohle.

Weihrauch im Überblick

Was ist Weihrauch?

Der Begriff »Weihrauch« kommt vom althochdeutschen Wort wîhrouch« und bedeutet so viel wie »heiliges Räucherwerk«. Es handelt sich dabei um Gummiharz, das aus dem getrockneten Wundsaft der Weihrauchbäume gewonnen wird. Die Bäume zählen zur Gattung Boswellia von der 25 verschiedene Baumsorten bekannt sind. Sie kommen in Südarabien, Nordostafrika und Vorderindien vor. Doch auch der Rauch, der durch das Verbrennen des Harzes entsteht, wird als Weihrauch bezeichnet.

Das Weihrauchharz ist grobkörnig bis stückig und variiert in der Farbe von braun-gelb bis rötlich-braun. Beim Verbrennen entsteht der charakteristische, stark aromatisch duftende Rauch, der den Weihrauch seit jeher zur Verwendung bei rituellen Handlungen unterschiedlicher Kulte und Religionen beliebt machte. Im Christentum wird der Weihrauch seit dem 4. Jahrhundert verwendet. So war es üblich, beim Einzug des Bischofs einen Leuchterträger und Weihrauchfassträger vorauszuschicken. Später fanden verschiedenste rituelle Handlungen zum Weihrauch auch in die Liturgie Einzug.

Die Vielfalt der Weihrauchsorten

Für das Räuchern mit Weihrauch haben Sie die Wahl aus drei verschiedenen Weihraucharten:

  • reinem Weihrauch
  • Weihrauchmischungen
  • Aromaweihrauch

Reiner Weihrauch oder auch echter Weihrauch besteht aus dem reinen Harz des Weihrauchbaumes. Je nach Herkunft werden verschiedene Sorten unterschieden. Bekannte Herkunftsgebiete sind u.a. Somalia, der Oman, Indien, Kenia, Äthiopien, Eritrea, Sudan und der Jemen. Reiner Weihrauch zeichnet sich durch einen intensiv würzigen Geruch aus, jedoch kann die Duftnote zusätzlich je nach Sorte variieren – von zitronig frisch bis aromatisch herb. Die beliebtesten Sorten sind hier »Boswellia sacra« aus dem Oman und »Boswellia serrata« aus Indien.

Weihrauchmischungen finden vor allem als Kirchenweihrauch Anwendung. Dafür wird dem reinen Weihrauch häufig anderes Räucherwerk, wie z.B. Benzoe, Myhrre, Galbanum, Zistrose oder Styrax und zum Teil ätherische Öle, Kräuter und Blüten beigemischt um das Aroma zu mildern. Diese Räuchermischungen haben oft einen festen Namen und Verwendungszweck, wie beispielsweise die Sorte »Dreikönig«, die vielerorts traditionell am 6. Januar verbrannt wird. Aber auch Mischungen wie »Gloria«, »Angelus« oder »Lourdes« sind beliebte Kirchenweihrauch-Sorten.

Aromaweihrauch ist aufgrund seiner vielfältigen Duftnoten vor allem im Hausgebrauch beliebt. Für diese spezielle Art des Weihrauchs wird das Harz über ein besonderes Verfahren mit ätherischen Ölen vermischt. So entstehen außergewöhnliche Weihrauchsorten wie »Kirsche«, »Sandelholz«, »Zirbe« oder »Vanille«. Auch zur Herstellung des beliebten Rosenweihrauches wird das Räucherwerk mit ätherischen Ölen vermengt.

Sind Sie sich noch unsicher, welche Weihrauchsorte Ihnen am besten gefällt oder möchten Sie gern mehrere Sorten Weihrauch ausprobieren, können Sie bei uns auch ein praktisches Weihrauch-Set mit verschiedenen Sorten Weihrauch kaufen. Besonders beliebt ist hier der Weihrauch-Adventskalender. Er führt Sie mit 24 Weihrauchsorten durch den Advent. Bestimmt entdecken Sie dabei ein Aroma, das Ihren Geschmack am besten trifft!

Wo wird Weihrauch verwendet?

Im Christentum findet Weihrauch heute vielfältige Anwendung. Vor allem in der römisch-katholischen Kirche wird er während der heiligen Messe, bei Prozessionen oder bei Segnungen und Weihen eingesetzt. Der symbolische Schwerpunkt liegt hier auf der Reinigung, Verehrung und dem Gebet. Dabei gilt der Weihrauch als Zeichen der Gegenwart Gottes. Doch auch in der evangelischen Kirche findet der Weihrauch als Zeichen des Gebetes in Rückgriff auf Psalm 141 wieder stärker Anwendung.

Da Weihrauch vielfältige Wirkungen zugeschrieben werden und der typische Duft als wohltuend bei Meditation und Gebet empfunden wird, wird Weihrauch auch zunehmend zuhause zum Räuchern eingesetzt. Dabei haben Sie die Wahl: Sie können entweder ganz klassisch mit Rauchgefäß oder -schale und Räucherkohle räuchern oder stattdessen ein kompaktes Räucherstövchen mit Teelicht verwenden. Letzteres ist vor allem deshalb sehr beliebt, weil dabei deutlich weniger Rauch entsteht. Möchten Sie hingegen ganz auf die Rauchentwicklung verzichten und lediglich den Duft genießen, können Sie alternativ auch auf Weihrauch in Form von ätherischen Ölen zurückgreifen.

Eine Anleitung zum Räuchern mit Weihrauch

Damit Ihnen das Räuchern mit Weihrauch auf Anhieb gelingt, haben wir Ihnen hier die wichtigsten Schritte und Hinweise zum Räuchern mit Weihrauch zusammengefasst.

Was Sie benötigen:

  • eine passende Räuchermischung
  • ein feuerfestes Gefäß (z.B. Räucherschale, Weihrauchfass, Stövchen)
  • je nach Gefäß ggf. etwas Sand und Räucherkohle

Möchten Sie alles Nötige nicht einzeln kaufen, können Sie sich bei uns auch ein passendes Starter-Weihrauch-Set kaufen. Damit gelingt der Einstieg in das Räuchern mit Weihrauch im Nu!

Anleitung: Zunächst legen Sie etwas Sand in das Weihrauchfass. Das isoliert nicht nur die Hitze sondern vereinfacht später auch die Reinigung. Danach zünden Sie die Kohle an und fächeln das entzündete Stück an. Ist die Kohle weiß verfärbt, können Sie eine kleine Portion der jeweiligen Räuchermischung über der Kohle verteilen. Schon verbreitet sich der aromatische Duft. Denken Sie aber daran, diese Weihrauchkörner wieder zu entfernen, sobald sie verkohlt sind. Erst dann können Sie neue Körnchen auflegen.

Tipp: Sie können auch auf der Kohle einige Sandkörner verteilen. Das reduziert die Temperatur, sodass der Weihrauch nur noch schmort und nicht verbrennt.

Für den Hausgebrauch eignen sich neben Räucherfass und -schale auch kleine Weihrauchstövchen oder -brenner, die über ein Teelicht den Weihrauch im Sieb bzw. Schälchen erhitzen. Da hier die Temperatur nicht so hoch ist, kann sich das Aroma entfalten bevor der Weihrauch verschmort oder verbrennt. Außerdem kommt keine Kohle zum Einsatz, sodass kaum Rauch aufsteigt. All zu große Weihrauchstücke sollten Sie aber zunächst im Mörser zerkleinern.

Möchten Sie noch mehr zum Thema Weihrauch und Räuchern mit Weihrauch erfahren, lesen Sie auch in unserem praktischen Ratgeber zum Thema Weihrauch oder schauen Sie in unseren Themenwelten vorbei! Dort erfahren Sie alles über Herkunft und Bedeutung des Weihrauchs.