Junge Frau hat die Hände zum Gebet gefaltet

Zu allem »Ja« und »Amen« sagen

Dass jemand zu allem »Ja und Amen« sagt, wird in der Regel als ein Zeichen von Schwäche, Gedankenlosigkeit oder Prinzipienlosigkeit gedeutet - je nach Situation. Das hebräische Wort »Amen« heißt soviel wie »So sei es« oder »Wahrlich«, bedeutet also eine Zustimmung.

Im Neuen Testament und danach im christlichen Gottesdienst wird das Amen allerdings zu einer Art Formel. Der Beter schließt sich eher einem Wunsch an, der Bitte, die von Gott gemachten Verheißungen mögen doch in Erfüllung gehen. Doch im Alten Testament kann das Amen heißen, dass jemand eine Verpflichtung übernimmt oder sich eine Verwünschung auferlegt, falls er der Verpflichtung nicht nachkommt (5 Mose 27,15-16). Es geht also nicht um ein beiläufiges »Jaja«.

Und im Sinne der Redewendung sollte mancher wohl auch mal überprüfen, wozu er oder sie im Gottesdienst gewöhnlich »Amen« sagt. Denn da kommt das Amen ja sehr häufig vor. Und so mancher wird das Amen wohl mehr aus Gewohnheit sprechen, als um zu bestätigen, was da gerade gesprochen wurde.

Alle Jubeljahre einmal

weiterlesen...

Alles schon dagewesen / Nichts Neues unter der Sonne

weiterlesen...

Am jüngsten Tag / Beim Jüngsten Gericht

weiterlesen...

Asche aufs Haupt / In Sack und Asche gehen

weiterlesen...

Auf Herz und Nieren prüfen

weiterlesen...

Auf Sand gebaut haben

weiterlesen...

Aug um Auge, Zahn um Zahn

weiterlesen...

Aus seinem Herzen keine Mördergrube machen

weiterlesen...

Bei Adam und Eva anfangen

weiterlesen...

Das Land, wo Milch und Honig fließen

weiterlesen...

Den ersten Stein werfen / Einen Stein gegen jemanden aufheben, werfen

weiterlesen...

Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach

weiterlesen...

Der Kelch geht an jemandem vorüber

weiterlesen...

Der Prophet gilt nichts in seinem Vaterlande

weiterlesen...

Der Stein des Anstoßes

weiterlesen...

Der »ungläubige« Thomas

weiterlesen...

Die Ersten werden die Letzten sein

weiterlesen...

Die fetten Jahre sind vorbei

weiterlesen...

Ein Buch mit sieben Siegeln

weiterlesen...

Ein Herz und eine Seele

weiterlesen...

Ein Koloss auf tönernen Füßen

weiterlesen...

Ein salomonisches Urteil

weiterlesen...

Einen Denkzettel verpassen

weiterlesen...

Es geschehen noch Zeichen und Wunder

weiterlesen...

Es wird nicht ein Stein auf dem anderen bleiben

weiterlesen...

Etwas fällt auf guten (fruchtbaren) oder schlechten Boden

weiterlesen...

Feigenblatt / Listige Schlange

weiterlesen...

Hände in Unschuld waschen

weiterlesen...

Hochmut kommt vor dem Fall

weiterlesen...

Jemanden unter seine Fittiche nehmen

weiterlesen...

Lass deine linke Hand nicht wissen, was die rechte tut

weiterlesen...

Mit dem Mantel der Nächstenliebe zudecken

weiterlesen...

Mit seinen Pfunden wuchern / Talent

weiterlesen...

Nach mir die Sintflut

weiterlesen...

Nicht ganz koscher sein

weiterlesen...

Nur ein Lippenbekenntnis ablegen

weiterlesen...

Perlen vor die Säue werfen

weiterlesen...

Sein Licht (nicht) unter den Scheffel stellen

weiterlesen...

Sein Scherflein beitragen

weiterlesen...

Sich an die Brust schlagen

weiterlesen...

Tanz um das goldene Kalb

weiterlesen...

Um Himmels willen / Ach, du lieber Himmel / Etwas stinkt zum Himmel

weiterlesen...

Unter aller Kanone sein

weiterlesen...

Unter die Räuber fallen / Der barmherzige Samariter

weiterlesen...

Über den Jordan gehen

weiterlesen...

Von Pontius zu Pilatus

weiterlesen...

Wer andern eine Grube gräbt

weiterlesen...

Wer's glaubt, wird selig

weiterlesen...

Wie Schuppen von den Augen fallen / Vom Saulus zum Paulus

weiterlesen...

Zu allem »Ja« und »Amen« sagen

weiterlesen...

Zum Sündenbock machen / In die Wüste schicken

weiterlesen...

Zur Salzsäule erstarren

weiterlesen...

Quellen

  • Banner: pingpao | stock.adobe.com