Die Heiligenattribute des Nikolaus

Woran erkennt man St. Nikolaus?

Der Nikolaus ist unschwer zu erkennen: Bischofsmütze und Hirtenstab sind immer dabei. Aber was bedeuten diese Attribute eigentlich?

Woran man den heiligen Nikolaus erkennt

Auf Bildern und in figürlichen Darstellungen erkennt man St. Nikolaus an dem Gewand eines katholischen Bischofs. Dazu gehören das liturgische Gewand, die Mitra (die traditionelle Kopfbedeckung eines Bischofs) und oft auch das sogenannte Pallium, ein ringförmiges verziertes Band, das über dem Messgewand getragen wird. Zudem trägt der heilige Nikolaus meist auch einen Krummstab (auch: Hirtenstab) in der Hand.

Die Farben, in denen er meist dargestellt wird, sind Rot und Weiß oder Gold und Weiß. Weitere Attribute, an denen man den heiligen Nikolaus erkennen kann, sind drei goldene Kugeln, Äpfel oder auch Brote, die er in den Händen hält. Sie gehen auf eine der vielen Legenden zurück, die sich um den Bischof von Myra ranken. Seltener finden man auch ein Buch als Heiligenattribut des Nikolaus.

Und das macht den Vivat!-Nikolaus so besonders

Die Mitra ist die klassische Kopfbedeckung eines Bischofs. Natürlich darf diese auch bei unserem »echten« Nikolaus aus Schokolade nicht fehlen!

Die drei goldenen Äpfel sind ein wichtiges Kennzeichen für den heiligen Nikolaus. Unser Schoko-Nikolaus verschenkt diese an drei Kinder.

Der Krummstab dient als Bischofsstab und wird auch Pastorale genannt. Er gehört zu den Pontifikalien, also den Herrschaftszeichen eines Bischofs. Als religiöses Herrschaftssymbol wurde der Krummstab sogar schon im alten Ägypten benutzt.

Nikolaus ist der Schutzheilige der Kinder. Schon seit dem 16. Jahrhundert überbringt Sankt Nikolaus den Kindern in Europa am 6. Dezember Geschenke.

Das Symbol des Nikolaus sind die 3 Äpfel

Viele Legenden behandeln die guten Taten des heiligen Nikolaus. Die wohl wichtigste ist die von den drei armen Töchtern, die Nikolaus mit drei goldenen Äpfeln vor der Sklaverei bewahrte. Diese Geschichte ruft jeden von uns dazu auf, »einfach Gutes zu tun«. Hieraus leitet sich übrigens auch der Brauch ab, am Vorabend des 6. Dezembers einen Stiefel vor die Tür zu stellen.

Quellen

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