Orgeln

Koryphäen der Kirchenmusik

»Orgeln sind Wunderbauten, Tempel, von Gottes Hauch beseelt.« Johann Gottfried von Herder

Die Geschichte der Orgel

Dr. Felix Friedrich

Die Anfänge der Orgel

Wenn es um die Frage geht, welches das älteste und größte Musikinstrument sei, dann wird zumeist die Orgel genannt. Mit ihrer teilweise monumentalen Größe erfüllt sie auf jeden Fall die Kriterien zum zweiten Teil dieser oft gestellten Frage. Bei dem Alter tun sich die Historiker immer etwas schwer. Natürlich gilt als Startpunkt die Jahreszahl um 246 v. Chr. Aber zählt man die Urelemente der Orgel hinzu, also die Flöte des in der griechischen Mythologie beheimateten Hirtengottes Pan, dann dürften die Anfänge noch weiter zurückliegen. Die kleinen Röhren aus Schilfrohr oder Bambus waren das Vorbild für die ersten Orgelpfeifen, die dann um 246 v. Chr. der im hellenistischen Ägypten, in Alexandria lebende Mechaniker Ktesibios für seine Erfindung, der sogenannten Hydraulos, benutzte. Dabei handelt es sich um ein recht kleines Örgelchen, das gerne zur musikalischen Unterhaltung von den Griechen und Römern in den großen Arenen benutzt wurde. Kaiser Nero ließ sich ebenfalls von ihrem Klang in den Bann ziehen.
Während der Pan seine Flöte mit dem Mund anblies, bedurfte es für die kleine Orgel des Ktesibios einer komplizierten Konstruktion. Er löste das Problem mittels des Taucherglocken-Prinzips, um einen gleichmäßigen Luftstrom zu erhalten. Einen unten offenen Behälter tauchte er in ein Wassergefäß und drückte damit die Luft in diesen Behälter, wodurch das Wasser aus jenem verdrängt wird. Der Wasserdruck hält den Luftdruck im Behälter weitgehend konstant.
Damit ist der Name für dieses Instrument zu erklären: Hydraulos oder Wasserorgel. Deren Orgelpfeifen entsprechen im Wesentlichen der heutigen Bauart.

Aber worauf ist die Bezeichnung für das größte Musikinstrument zurückzuführen? Auch das ist einfach erklärt, nämlich vom griechisch-lateinischen Wort „Organum“, was so viel wie Instrument, Werkzeug bedeutet. Es war zugleich der Überbegriff für alle möglichen Musikinstrumente dieser Zeit.

Der Siegeszug der Orgel

Man kann es kaum glauben, wie rasant sich die Orgel weiterentwickelte und weltweit verbreitete: von der kleinen Hydraulos, die auf einem Tisch Platz finden konnte, über das Portativ (einer kleinen tragbaren Orgel) und das Positiv (der aufstellbaren und etwas größeren Orgel) bis hin zu den riesigen Kathedral- und Konzertsaal-Instrumenten unserer Zeit. Welches andere Musikinstrument kann Gleiches aufweisen?

Doch erst an der Wende vom 9. zum 10. Jahrhundert fand die Orgel Eingang in die Kirchen, Klöster, Abteien und Kathedralen als Hauptinstrument für den Gottesdienst. Um 825 wird die erste Orgel im Dom zu Aachen und um 1000 im Halberstädter Dom erwähnt.

Die Blütezeit der Orgel

Die Historiker greifen gerne zu diesem Begriff der „Blütezeit“ in der Orgelbaugeschichte und meinen damit vor allem den europäischen Orgelbau seit der Renaissance bis zum Spätbarock. In der Tat entstanden in dieser Zeitspanne herausragende Instrumente. Dabei gingen die einzelnen Länder durchaus recht unterschiedliche Wege in der äußeren und klanglichen Gestaltung, wobei die musikalischen Gepflogenheiten eine große Rolle spielten. In Italien und Spanien findet man in großen Kirchen oft zwei gegenüberliegende Orgeln im Chorbereich, die sogenannten Epistel- bzw. Evangelien-Orgeln, die entsprechend der gottesdienstlichen Abläufe benutzt werden. Der spanische Orgelbau liebt schmetternde, horizontal angeordnete Trompeten, während man in Italien großen Wert auf die Flötenstimmen legte. Und in französischen Instrumenten kommunizieren miteinander klar abgegrenzte Flöten- mit Blechbläsergruppen. In Deutschland trifft man auf recht unterschiedliche Stilrichtungen im Norden, in der Mitte und im Süden.

Die Romantik und die Moderne im Orgelbau

Eine ganz wesentliche Entwicklung nahmen der Orgelbau, der Orgelklang und die Technik der Orgeln in der Romantik. Wir wären um vieles ärmer, wenn nicht im 19. Jahrhundert so namenhafte Orgelbauer wie beispielsweise Aristide Cavaillé-Coll in Frankreich, Henry Father Willis in England oder Friedrich Ladegast und Wilhelm Sauer in Deutschland existiert hätten. In Wechselwirkung mit den zeitgleich entstandenen Orgelkompositionen von César Franck , Charles-Marie Widor, Felix Mendelssohn Bartholdy, Johannes Brahms, Max Reger oder Sigfrid Karg-Elert schufen sie eine absolut neue Ästhetik im Kontrast zur dynamisch klar gegliederten barocken Orgel. Mit dieser sinfonisch geprägten Konzeption und einem nahezu stufenlosen An- und Abschwellen, einem fulminanten Gesamtklang, dem Tutti, und sphärisch dahinschwebenden Einzelstimmen stießen diese Orgelbauer in neue und bezaubernde Klangwelten vor. Mehr den je war das Nachahmen eines großen sinfonischen Orchesters ein wesentlicher Aspekt dieser Epoche.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts lösten sich die Orgelbauer zunehmend von dieser Orgelromantik und besannen sich auf barocke Traditionen, vor allem im Zusammenhang mit der Suche nach der idealen Orgel für die Kompositionen von Johann Sebastian Bach. Unter dem Begriff der „Orgelbewegung“ favorisierte man neue, historisierende Klangideen. In der Gegenwart spielt nicht nur die sogenannte Universalorgel, also ein Instrument, auf dem Musik von der Renaissance bis zur Moderne zufriedenstellend darstellbar ist, eine große Rolle. Daneben gehört die Stilorgel, also ein Orgelneubau, der sich an konkreten historischen Vorbildern orientiert, zum Charakteristikum im 21. Jahrhundert.

Allgemeiner Aufbau einer Orgel

Der Orgel-Adventskalender

€ 30,80

inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

Seit ihrer Erfindung im Altertum blieb ein gewisses Grundkonzept beim Aufbau einer Orgel, unabhängig von ihrer Größe und Aufstellung, bis heute erhalten. Jedes noch so winzige Portativ oder jede raumgreifende Kathedralorgel basiert auf dem gleichen Konzept und Wirkungsmechanismus. Im Prinzip handelt es sich um drei Hauptbestandteile: den klanglichen Bereich, die technische Anlage inklusive des Spieltisches und die Luft- bzw. Windversorgung. Zum klanglichen Bereich gehören die Pfeifen in unterschiedlichster Bauform und Größe.

 

Der technische Bereich, zu dem im weitesten Sinn auch der Spieltisch mit Klaviaturen zählt, dient dazu, die Ventile an die Orgelpfeifen zu steuern. Unter jeder Pfeife befinden sich, vereinfacht gesagt, zwei Ventile. Sie werden zum einen durch den Tastendruck und zum anderen durch das Einschalten der entsprechenden Klanggruppe, also dem Register, betätigt und geöffnet. Mit der Balganlage erfolgt schließlich die Erzeugung des Orgelwindes, eines stabilen und mit gleichbleibendem Winddruck versehen Luftstroms.

 

Weitere Details zu den einzelnen Bestandteilen einer Orgel und vieles mehr finden Sie in Felix Friedrichs spannendem »Orgel-Adventskalender«.

Die Festorgel in der Stiftsbasilika Klosterneuburg

Helmut Lerperger

Die Orgel der Stiftsbasilika Klosterneuburg wurde in den Jahren 1636 bis 1942 aus zwei bereits in der Kirche vorhandenen Orgeln von dem Passauer Orgelbauer Johannes Freundt zusammen gebaut. Dadurch konnte Freundt aus zwei Orgeln jeweils das beste Material auswählen (die Festorgel besitzt z.B. keine Holzpfeifen). Ihrer Funktion entsprechend sollte sie hauptsächlich solistisch erklingen. Für die Begleitung hatte man die Chororgel zur Verfügung. Dem Umstand des solistischen Einsatzes ist es wohl auch zu verdanken, dass bei der Festorgel während der letzten Jahrhunderte keine schwerwiegenden Eingriffe weder in das Pfeifenmaterial noch in die Laden gemacht wurden. Somit steht heute ein außerordentliches Klangdenkmal jener Zeit zur Verfügung. Ihre Disposition beinhaltet Merkmale der Renaissance und des Barock. Allein der Hauptwerkprinzipal sucht in seiner Strenge, Mächtigkeit und Klangfarbe seinesgleichen.
Das Regal, ein „Standardregister“ der Renaissance, ist noch original erhalten. Dies ist für eine Zungenstimme eine Seltenheit – sie ist daher auch die einzige in Österreich.

Die Orgel besitzt 35 Register auf drei Manuale und Pedal verteilt. Eine Größe, die für damalige Verhältnisse äußerst selten war. Sie ist mitteltönig gestimmt, d.h. die großen Terzen bestimmter Dur-Tonarten schweben nicht. Außerdem ist ihre Tonhöhe um ca. einen Halbton höher als die heutige Normalstimmung. Diese Tonhöhe entspricht dem süddeutschen Chorton der Entstehungszeit. Eine weitere zeittypische Eigenheit ist die „kurze Oktave“. Es fehlen in den Manualen und im Pedal die Töne cis, dis, fis, und gis der großen Oktave. Diese tiefen Töne wurden wegen der mitteltönigen Stimmung fast nie verwendet und man sparte daher die Materialkosten. Dieser Umstand und die mitteltönige Stimmung schränken naturgemäß das auf diesem Instrument spielbare Repertoire ein. Unvergleichlich gut aber lassen sich Werke des 16. und 17. Jahrhunderts darauf interpretieren.

Knapp vor dem Zweiten Weltkrieg stellte man Holzwurmfraß in einigen Teilen fest. Das Instrument wurde demontiert, doch dann begann der Krieg. Nach Endes des Krieges wurde sie nach längeren Beratungen wieder so hergestellt, wie ihr voriger Zustand war (es gab Pläne, sie zu vergrößern). Leider stand kein gutes Material für die zu erneuernde Traktur zur Verfügung, sodass damals nur ein Provisorium gemacht werden konnte.

1983/85 konnte die Fa. Kuhn, Schweiz, die ursprüngliche Trakturführung rekonstruieren. Ebenso wurde ihre ursprüngliche Stimmung wiederhergestellt. Offen blieben die Rekonstruktion der Zungenstimmen und der Balganlage. Dies wurde 1990 nachgeholt.

Dank ihres Klanges stellt die Festorgel eine der bedeutendsten europäischen Denkmalorgeln dar.

„Die große Roggenburgerin“ – Hauptorgel der Klosterkirche Roggenburg

Stephan Ulrich

Das im Landkreis Neu-Ulm in Bayrisch-Schwaben gelegene Kloster Roggenburg wurde 1126 als Chorherrenstift des Prämonstratenorden gegründet. Die 1752-1758 neu erbaute Klosterkirche „Mariä Himmelfahrt“ zählt zu den schönsten spätbarocken Kirchen Oberschwabens. Die Orgel der Klosterkirche wird im Volksmund liebevoll „die große Roggenburgerin“ genannt, insbesondere wegen des imposanten Prospekts, der zu den elegantesten Süddeutschlands zählt. Das von der Altarschreinerfamilie Bergmüller gefertigte Orgelgehäuse wirkt wie ein großer Altar. 1761 hat der Ulmer Orgelbauer Georg Friedrich Schmahl das erste Orgelwerk für dieses Gehäuse geschaffen. Im Laufe von 250 Jahren wurde das Instrument mehrmals umgebaut bzw. ein komplett neues Werk konzipiert: So gab Ende des 18. Jahrhunderts Johann Nepomuk Holzhey / Ottobeuren der Orgel eine eher „französische Note“. 1905 musste dieses Instrument einer großen spätromantischen Orgel mit pneumatischer Traktur weichen. 1955/56 setzte sich die Orgelbewegung durch, und es wurde nach Plänen von Rudolf Quoika und Arthur Piechler durch die Firma Nenninger aus München eine neobarocke Orgel gebaut.

 

Nach einer mehrjährigen grundlegenden Instandsetzung der Klosterkirche wurde diese Orgel 1984-1986 durch die Orgelbauwerkstätte Gerhard Schmid aus Kaufbeuren technisch und klanglich grundlegend neu gestaltet. Das Ergebnis dieses Umbaues ist ein vielseitiges Instrument, dem es gelingt, den weiten und hohen Raum der Klosterkirche klanglich wunderbar auszufüllen. In zahlreichen Orgelkonzerten, die seit 1986 regelmäßig vom Verein der Freunde des Klosters Roggenburg e.V. mit Organisten aus dem In- und Ausland veranstaltet werden, hat es sich gezeigt, dass die Roggenburger Orgel für die Darstellung romantischer und symphonischer Orgelliteratur besonders gut geeignet ist. Aus dieser Erfahrung heraus wurden zwischen 1996 und 2008 nochmals verschiedene Modifikationen im technischen und klanglichen Bereich vorgenommen, um die Möglichkeiten für die Darstellung von Orgelmusik des 19. und 20. Jahrhunderts zu erweitern. Dabei wurden u.a. charmante Flötenstimmen und eine kräftige Trompeteria eingebaut. 2008 schließlich wurde von der Orgelbauwerkstatt Heiß aus Vöhringen a. d. Iller eine neue, fünfmanualige Spielanlage gebaut, die an historischer Stelle im Untergehäuse des Prospekts eingefügt ist. Diese erweiterte nochmals das reiche Klangfarbspektrum der Orgel durch die elektrische Anbindung der 2005 hinter dem Tabernakel des Hochaltars aufgestellten Chororgel der Klosterkirche als Fernwerk.

Die Orgel der Stiftskirche Göttweig

Franz Constantini

Göttweig hat eine alte Orgeltradition. Schon um 1600 gab es zwei Orgeln, die im Presbyterium links und rechts über dem Chorgestühl hängend angeordnet waren. 1703/04 wurden sie auf die für das Chorgebet neu errichtete Westempore transferiert. Den Sängerchor verdeckend ist ein hohes Gitter mit neun Putti und ihren Musikinstrumenten angebracht.

1761 schuf Ignaz Gatto der Ältere aus Krems ein neues Werk, das von einem Brüstungspositiv aus gespielt wurde. Pedal und Hauptwerk wurden in zwei älteren, schräg gestellten Kästen untergebracht. Der hintere, plane Mittelprospekt bezieht den ehemaligen Betchor auf der Empore mit ein und wird von den beiden jüngeren Flankenprospekten begleitet, die großteils von der Restaurierung ab 1859 herrühren. Ob in diesen schräg gestellten Seitenprospekten noch Elemente der ehemaligen Chororgel vom Presbyterium-Chorgestühl stecken, lässt sich infolge vielfältiger Überarbeitungen nicht mehr ausmachen.

1914 fiel dieses barocke Instrument dem Geschmackswandel der »Cäcilianer« (Vinzenz Goller) zum Opfer und konnte wegen der Kriegsereignisse erst 1922 durch ein neues Werk der Firma Rieger aus Jägerndorf ersetzt werden. Es wurde auf das Brüstungspositiv, von dem nur der Prospekt erhalten war, verzichtet. Einbezogen wurde das ehemalige Mönchsoratorium an der Rückwand der Empore. Hier wurden die tiefen Pedalregister und das Schwellwerk untergebracht. Diese Orgel war – wie damals allgemein üblich – pneumatisch, das heißt, die Steuerung der Spiel- und Registertraktur erfolgte mittels Luftströmen.

Doch im Laufe der folgenden Jahrzehnte zeigten sich erhebliche Funktionsstörungen infolge von Witterungseinflüssen und Materialschäden. Deshalb entschloss man sich 1982/83 – zum 900-jährigen Stiftungsjubiläum – für einen Neubau. Die Firma Walcker-Mayer aus Guntramsdorf wurde damit beauftragt, in die alten Barockgehäuse wieder ein rein mechanisches Instrument mit 45 Registern zu errichten. Dazu wurden wertvolle Register der Rieger-Orgel (tiefe Pedalregister, Zungen und Streicher des Schwellwerks) verwendet, verteilt auf drei Manuale und Pedal. Anstelle des einstigen Brüstungspositiv wurde ein neobarock disponiertes Rückpositiv gebaut, Pedal und Schwellwerk komplett im Oratoriumsgehäuse untergebracht und das Hauptwerk auf die zwei schräg gestellten, nur zum Teil originalen Kästen rechts und links aufgeteilt.

Bezüglich der Restaurierung und Stimmenaufteilung wurden neue Wege zu einem richtungsweisenden, unkonventionellen Orgeltypus hin beschritten. Dieser hebt sich deutlich vom bisherigen Trend im Neobarock ab und bereichert die Orgellandschaft Niederösterreichs. Das Ziel war eine Erweiterung zum monumentalen Schwellwerk im Klangcharakter der Hochromantik unter Einbeziehung deutsch-französischer Klangvorstellungen.

Weitere bedeutende Orgeln mit exklusiven 3 CDs zum Anhören finden Sie in unserem hochwertigen Sammelband »Die schönsten Orgeln«.

Quellen

  • Friedrich, Felix: Der Orgeladventskalender. Zum Entdecken, Hören & Staunen, St. Benno Verlag GmbH, Leipzig 2022.
  • Lerperger, Helmut: »Die Festorgel der Stiftungsbasilika Klosterneuburg«, in: Die schönsten Orgeln. Die Königin der Instrumente in Bildern und Tönen, St. Benno Verlag GmbH, Leipzig 2021, S. 96f.
  • Ulrich, Stephan: »Die Große Roggenburgerin - Hauptorgel in der Klosterkirche Roggenburg«, in: Die schönsten Orgeln. Die Königin der Instrumente in Bildern und Tönen, St. Benno Verlag GmbH, Leipzig 2021, S. 144f.
  • Constantini, Franz: »Die Orgel der Stiftskirche Göttweig«,  in: Die schönsten Orgeln. Die Königin der Instrumente in Bildern und Tönen, St. Benno Verlag GmbH, Leipzig 2021, S. 160f.

  • Die schönsten Orgeln. Die Königin der Instrumente in Bildern und Tönen, St. Benno Verlag GmbH, Leipzig 2021, S. 158ff.